Konzeption

Kath. Kindertagesstätte St. Katharina Fürstenau

Liebe Familien,

Die Kindertagesstätte ist eine familienunterstützende Einrichtung.

Kinder erleben hier einen Lebensraum, der es ihnen ermöglicht, ihren Grundbedürfnissen nachzukommen.

  • Begegnung mit anderen
  • Eigentätigkeit im Spiel
  • Bewegung, Ruhe und Geborgenheit
  • Neue Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten

Die Aufnahme in die Kindertagesstätte bedeutet für viele Kinder, die erste Trennung von ihrer Familie für mehrere Stunden.

Wir werden alles tun, um ihrem Kind, den Übergang zu erleichtern, indem wir individuell auf jedes Kind eingehen und gemeinsam mit ihnen, liebe Eltern, Schritte entwickeln, um den Kindern in ihrer Entwicklung zu helfen und ihre persönliche Identität auszubauen.

Vorstellung der Einrichtung

Träger
Träger unserer Kindertagesstätte ist die Kath. Kirchengemeinde St. Katharina,
Burgstr.8, 49584 Fürstenau

Mitarbeiterinnen des Kindergartens
In unserer Kindertagesstätte sind 15 Mitarbeiterinnen beschäftigt.
12 Erzieherinnen, 1 Kinderpflegerin, 1Sozialassistentin und 1 Heilpädagogin.

Gruppen
In unserer Einrichtung gibt es 2 Vormittagsgruppen mit je 25 Kindern, eine Integrationsgruppe mit 18 Kindern, eine Ganztagsgruppe mit 25 Kindern eine Kleingruppe mit 9 Kindern, eine Eingewöhnungsgruppe am Nachmittag und eine Krippengruppe mit 15 Kindern.

Gruppenräume
In unserem Kindergarten gibt es 5 Gruppenräume. Außerdem befindet sich in der Krippe ein Gruppenraum.

Ausweichräume
Die Eingangshalle wird gerne von den Kindern als Spielmöglichkeit außerhalb des Gruppenraumes genutzt. So wechseln dort verschiedene Spielangebote oder es findet von Zeit zu Zeit ein Kreativ – oder Werkangebot statt, das gruppenübergreifend von den Kindern ausprobiert werden kann.
Im Erdgeschoss befindet sich ebenfalls noch ein kleiner Ausweichraum, den jede Gruppe einmal wöchentlich zur Verfügung hat.
Im Obergeschoss des Kindergartens befinden sich auf der einen Seite der Turnraum und auf der anderen Seite der Gruppenraum der Kleingruppe, Räume für Kleingruppenarbeit, wie z.B. religiöse Angebote, Bilderbuchbetrachtungen, Klanggeschichten usw. und das Personalzimmer.

Außengelände
Der Spielplatz des Kindergartens ist von allen Gruppen einsehbar.
So dürfen nach einer Eingewöhnungszeit jeweils 4 Kinder einer Kindergartengruppe draußen spielen. Die Kinder der Krippengruppe haben einen, vom Kindergartengelände abgetrennten Spielbereich, der eine Schutzzone für die jüngeren Kinder bedeutet.

Öffnungszeiten Kindergarten
Regelöffnungszeit 8.00 – 12.00 Uhr
Ganztags 8.00 – 16.00 Uhr

Sonderöffnungszeiten
Frühdienst: 7.30 – 8.00 Uhr
Spätdienst: 12.00 – 12.30 Uhr
Spätdienst + 12.30 – 13.00 Uhr

Öffnungszeiten Krippe
Regelöffnungszeit: 8.00 – 12.00 / 13.00 Uhr mit Mittagessen
Sonderöffnungszeit 13.00 - 15.00 Uhr

Kinder in einer katholischen Kindertagesstätte

Der Träger unserer Kindertagesstätte ist die katholische Kirchengemeinde St. Katharina Fürstenau.

Es ist unsere Aufgabe, eine Umgebung zu schaffen, in der der Glaube an Gott vermittelt werden kann. Die Kinder sollen eine positive Beziehung zu Gott aufbauen können.

So feiern wir mit den Kindern christliche Feste und Bräuche wie z.B. die Advents– und Weihnachtszeit, Aschermittwoch, Fastenzeit und Ostern, Erntedankfest usw.

Die Kinder hören von Gott durch Gebete, kindgerechte Geschichten, Dias oder religionspädagogische Angebote, die häufig in Kleingruppen erarbeitet werden.

Weiterhin feiern wir zu Festen wie St. Martin oder Erntedankfest Wortgottesdienste im Kindergarten oder in der Kirche.

Ca. 2x im Jahr werden die Familiengottesdienste in der Schlosskirche St. Katharina von der Kindertagesstätte mitgestaltet.

Die religiöse Erziehung in der Kindertagesstätte ist aber noch vielfältiger:
So erleben die Kinder im täglichen Miteinander den anderen mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen und zu akzeptieren, Rücksicht zu nehmen, Verantwortung für sich selbst und für die anderen zu übernehmen.

Kinder im Mittelpunkt

Das Kind hat ein Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit. Das bedeutet, dass alle Kinder gleiche Rechte haben, unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe, Religion, oder sozialer Herkunft.

Das Wohl des Kindes ist unser Grundanliegen.

  • Jedes Kind braucht mindestens eine erwachsene Person, zu der es gehört und die das Kind so akzeptiert, wie es ist
  • Jedes Kind ist einzigartig und will in seiner Besonderheit respektiert werden
  • Kinder sollen entsprechend ihrem Alter und ihrer Reife gefördert werden
  • Kinder brauchen sinnvolle Grenzen und Regeln, damit sie sich gefahrlos entwickeln und Freiräume erobern können
  • Das Sozialverhalten wird geprägt durch das Aufgehoben sein in einer stabilen Familie und in der Kindergartengruppe
  • Kinder sollten ein Recht haben, Neues zu erleben und die Welt zu erkunden
  • Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung

Was kann die Kindertagesstätte tun?

  • Persönlichkeit des Kindes stärken
  • Kinder sollen an Entscheidungen beteiligt werden und lernen Verantwortung zu übernehmen (Partizipation) z.B durch Kinderkonferenzen oder Abstimmungen

Ganztagsbetreuung

In unserem Kindergarten gibt es die Möglichkeit die Kinder in der Zeit von 8.00 – 16.00 Uhr betreuen zu lassen. Dieses bietet eine Chance Familie und Beruf miteinander zu verbinden und die Kinder qualifiziert betreuen und fördern zu lassen.

Nach einem Vormittag in der Kindergartengruppe wird den Kindern ein Mittagessen angeboten. Dieses wird von den Kindern gemeinsam eingenommen. Die gemeinsame Mahlzeit ist für die Kinder eine wichtige Erfahrung bei der Sie im alltäglichen Ablauf die Pflege von Tischsitten, das gemeinsame Tischgebet uvm. einüben und vertiefen können.

Nach dem Essen besteht für die Kinder die Möglichkeit sich ein wenig auszuruhen, zu entspannen, oder auch zu schlafen. Der Nachmittag dient dem gemeinsamen Spiel im Gruppenraum oder auch auf dem Spielplatz, Bewegungsphasen im Turnraum, Kreativangebote usw.

Integration im Kindergarten

Seit August 2005 haben wir eine Integrationsgruppe in unserem Kindergarten.

Integration bedeutet in diesem Zusammenhang die Gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne erhöhten Förderbedarf.

„Jeder ist angenommen, gewollt und geliebt“, so heißt es in unserem Leitbild

Die Gruppengröße ist auf 18 Kinder reduziert, davon höchstens 4 Kinder mit erhöhtem Förderbedarf.

Die Öffnungszeit der Integrationsgruppe umfasst 5 Stunden täglich ( 7.30 Uhr – 12.30 Uhr).

Die Kinder haben durch die Integrationsgruppe die Möglichkeit einen wohnortnahen Kindergarten zu besuchen.

Die Förderung der Kinder findet im und außerhalb des Gruppenraumes statt.

In der Integrationsgruppe arbeitet zusätzlich zu den beiden Erzieherinnen eine heilpädagogische Fachkraft.

Ziele der Integrationsgruppe:

  • wohnortnahe Förderung
  • soziale Integration ( Familie, privater Bereich) – Elternarbeit
  • jedem Kind entsprechend seiner individuellen Entwicklung Lern – und Fördermöglichkeiten bieten und schaffen
  • gemeinsames Spielen und Lernen schaffen eine gute Grundlage für Akzeptanz und Toleranz; Kinder treten natürlich in Kontakt; lernen sich und die Besonderheiten der anderen kennen und respektieren
  • allgemeine vorschulische Förderung
  • durch eine anregende Umgebung wird die Freude am Lernen und die Bereitschaft zum selbständigen und selbstgesteuerten Weiterlernen in allen Tätigkeitsfeldern begrüßt und gefördert
  • es wird nichts schulisches vorweggenommen, sondern es werden schulische Voraussetzungen geschaffen

Elternarbeit:

  • intensiver Austausch und Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen, Ärzten, Therapeuten, Schulen

Familienzentrum

Das Modelprojekt "Familienzentrum" ist im Jahr 2012 durch den Landkreis Osnabrück initiiert worden. Nach einer zunächst dreijährigen Projektphase erfolgte dann im Oktober 2014 für alle 30 teilnehmenden Familienzentren die Zertifizierung und Weiterführung.

„Familienzentren sind Orte der Begegnung, Bildung, Beratung und Informationen für Eltern und Familien“ (aus: Kriterienkatalog Familienzentrum).

In unserem Familienzentrum sind wir vernetzt und kooperieren mit Beratungsstellen, dem Familienservicebüro, der VHS, Familienbildungsstätten, Grundschulen etc.

Regelmäßig finden in Kooperation Abende zu pädagogischen Themen oder Elternkurse statt.

Wöchentlich findet ein Elterncafe in den Räumen der Kindertagesstätte statt. Dieses wird einmal im Monat als Babytreff für Schwangere und Eltern mit Kleinkindern durchgeführt. Bei Bedarf wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Das Familienzentrum bietet wöchentlich eine Eltern – Kind Gruppe als Eingewöhnungsgruppe an.

Weitere Schwerpunkte in unserer Einrichtung sind:

  • einmal in der Woche trifft sich die Forschergruppe um verschiedene Experimente aus unterschiedlichen Bereichen (Z.B. Licht, Wasser etc.) durchzuführen
  • einmal im Monat besuchen einige Kinder die Bewohner des Alten – und Pflegeheims St. Reginenstift.
    Hier wird gemeinsam gespielt, gebastelt oder gesungen.
    Die Kinder lernen so, die veränderte Lebenssituation der alten Leute kennen, und die Senioren freuen sich an der Unbeschwertheit der Kinder
  • im religiösen Bereich gestalten die Kinder ihre eigenen Gebetbücher mit den Gebeten und religiösen Liedern, die ihnen aus der Gruppe bekannt sind. Zum Abschluss der Kindergartenzeit bekommen die Kinder dieses Buch als Geschenk mit nach Hause. Die Spürnasen treffen sich einmal im Monat mit der Gemeindereferentin, um eine Geschichte aus dem Leben Jesu zu hören und diese kindgerecht zu gestalten
  • für die Kinder, die das letzte Jahr vor der Schule unseren Kindergarten besuchen, sie werden bei uns SPÜRNASEN genannt, gibt es einmal im Monat gruppenübergreifend eine besondere Aktivität. Sie dürfen aus mehreren Angeboten zu einem Thema wählen, oder es findet ein Angebot außerhalb des Kindergartens statt.( z.B. Besuch einer Bäckerei, der Bücherei, Kirchenführung etc.)
  • Ab Februar treffen sich die Spürnasen jeden Morgen (20 Wochen) zum HLL (Hören –Lauschen – Lernen) zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache
  • Ebenfalls besuchen die Spürnasen zum Ende der Kindergartenzeit die Grundschule, damit sie ihnen vertraut wird, und der Übergang von Kindergarten zur Grundschule leichter wird

Zusammenarbeit mit Eltern

Wie bereits im Vorwort dieser Konzeption erwähnt, hat der Kindergarten eine familienunterstützende Funktion. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist das Fundament unserer Arbeit.

Nur durch Austausch und gute Zusammenarbeit kann eine gemeinsame Erziehung zum Wohle ihres Kindes stattfinden.

Formen der Zusammenarbeit sind z.B.

  • Aufnahmegespräch
  • Schnuppertag
  • Elternabende
  • Elternsprechtag
  • Gemeinsames Basteln, z.B. Schultüten, Palmstöcke, Laternen
  • Familiengottesdienste
  • Aktionen, wie Martinsumzug, Sommerfest
  • Hospitationen nach Absprache in der Gruppe ihres Kindes, bei der sie durch einen Besuch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit gewinnen können
  • „Tür – und Angelgespräche“. Diese sind eine weitere grundlegende Form des persönlichen Kontakts zwischen Eltern und Erzieherin.

Informative Angebote für Eltern

  • Elternbriefe
  • Kindergartenzeitung
  • Pinnwand in der Eingangshalle unseres Kindergartens

Elternbeirat
Zu Beginn eines jeden Kindergartenjahres werden aus jeder Gruppe zwei Elternvertreter gewählt. Gemeinsam mit der Leiterin des Kindergartens und zwei vom Personal gewählten Vertretern bilden sie den Elternbeirat.
Die gewählten Eltern vertreten die Interessen der anderen Eltern, helfen bei bestimmten Aktionen und stehen dem Kindergartenteam beratend zur Seite.

Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen des Kindergartens

Die regelmäßig stattfindende Dienstbesprechung aller Erzieherinnen ist für die gemeinsame Arbeit in unserem Kindergarten sehr wichtig. Alle Mitarbeiterinnen streben stets eine gute Zusammenarbeit an, damit es möglich ist, die Fähigkeiten aller optimal zu nutzen und neue Ideen in der täglichen Arbeit umzusetzen.

Regelmäßig finden kurze Absprachen zur Vorbereitung und Durchführung der pädagogischen Arbeit statt.

In den Dienstbesprechungen werden gemeinsam über Schwerpunkte der täglichen Arbeit, anstehende Projekte, Veranstaltungen und Termine gesprochen, sowie die Ergebnisse der Arbeit reflektiert.

Wichtig ist aber auch das Gespräch der Mitarbeiter einer Gruppe, in dem die Arbeit mit den Kindern überdacht und über Beobachtungen gesprochen werden kann.

Ziel ist es, mit den Kindern eine schöne und erlebnisreiche Zeit zu verbringen, sie in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern, sowie ihre Bedürfnisse und Interessen zu vertreten.

Fortbildungen werden regelmäßig von allen Erzieherinnen besucht und die Themen anschließend im Team besprochen.

Zusammenarbeit mit Praktikanten

Während eines Kindergartenjahres kommen Praktikanten / Praktikantinnen von verschiedenen Schulen zu uns in den Kindergarten.

  • Schüler/innen von allgemeinbildenden Schulen ( 1- 3 wöchiges Praktikum, um das Berufsbild der Erzieherin näher kennen zu lernen)
  • Schüler/innen von Fachschulen
    (Praktikum über einen längeren Zeitraum, eingebunden in die Ausbildung der Kinderpflegerin/Sozialassistentin/ Erzieherin)

Unsere Aufgabe besteht darin, den Praktikanten einen möglichst leichten Einstieg in das Gruppengeschehen zu gewähren.

  • Vorstellung der Schüler/innen im Mitarbeiterteam
  • Klare Aufgabenstellung an die Praktikanten
  • Den Praktikanten verschiedene Möglichkeiten zur Hospitation geben
  • Hilfestellung bei Ausarbeitung und Ausführung verschiedener Angebote
  • Hospitation und Reflektion der Angebote
  • Regelmäßige Gespräche
  • Begleitung der praktischen Prüfung im Kindergarten
  • Abschlussgespräch mit Vergabe der Zensur

Zusammenarbeit mit Fachdiensten und Institutionen

Frühförderung
Zum Wohle der altersgemäßen Entwicklung des einzelnen Kindes arbeitet der Kindergarten eng mit der Frühförderung zusammen.
Diese bietet nach Absprache mit Eltern und Erzieherinnen Besuche in der Einrichtung an.

Ergotherapeuten/ Logopäden/ Kinderärzte
Mit Einverständnis der Eltern können diese Fachdienste sich mit uns bzw. wir mit ihnen in Kontakt treten, um uns über einzelne Kinder auszutauschen.

Zahnärztlicher Dienst des Landkreises Osnabrück
Die Mitarbeiterinnen des zahnärztlichen Dienstes besuchen einmal im Jahr den Kindergarten, um den Kindern auf spielerische Art gute Zahnpflege und das Zähne putzen näher zu bringen.
Ebenso kommt einmal im Jahr eine Zahnärztin des Landkreises, um die Zähne der Kindergartenkinder zu untersuchen.

Grundschule
„Kindergarten und Grundschule haben gemeinsame pädagogische Grundlagen. Im Mittelpunkt steht die Förderung der Persönlichkeit des Kindes als Akteur seiner Entwicklung im Rahmen tragfähiger sozialer Beziehungen“
(aus: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung)
Bei uns besteht die Kooperation mit den beiden ortsansässigen Grundschulen u.a. durch Austausch über die einzuschulenden Kinder, gegenseitige Besuche vor der Einschulung, Leseprojekte der Grundschüler im Kindergarten.

Bildung in der Kindertagesstätte

Durch eine Vielzahl von Angeboten haben die Kinder die Möglichkeit in verschiedenen Lernbereichen Erfahrungen zu sammeln. Diese Lernbereiche sind Grundlage unserer pädagogischen Arbeit und sind im niedersächsischen Orientierungs – und Bildungsplan festgeschrieben.

Im folgenden möchten wir die Bildungs – und Lernbereiche vorstellen.

1. Emotionale Entwicklung und soziales Lernen
u.a.

  • Die Kinder lernen Regeln kennen und einzuhalten für ein gutes Miteinander
  • Das Kind erfährt: Ich bin wichtig und willkommen

2. Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der Freude am Lernen
u.a.

  • Die Kinder erfahren Freude am Lernen durch Angebote, die sich an ihrem Entwicklungsstand orientieren
  • Die Kinder lernen mit allen Sinnen

3. Körper – Bewegung – Gesundheit
u.a.

  • Die Kinder entwickeln Bewegungsfreude
  • Das Selbstvertrauen wird gestärkt

4. Sprache und Sprechen
u.a.

  • Die Freude am Sprechen wird geweckt, der Wortschatz erweitert
  • Die Erzieherin dient als positives Vorbild

5. Lebenspraktische Kompetenzen
u.a.

  • Selbständigkeit und Selbstwertgefühl werden gestärkt
  • Eigenverantwortlichkeit und Entscheidungsfreude werden gefördert

6. Mathemathisches Grundverständnis
u.a.

  • Die Kinder machen Erfahrungen mit Formen, Größen, Mengen und Mustern
  • Im Alltag wird der Umgang mit Wochentagen, Monaten und Jahreszeiten erprobt

7. Ästhetische Bildung
u.a.

  • Die Kinder lernen durch den Umgang mit verschiedenen Materialien sich kreativ auszudrücken
  • Rhythmische Bewegungen fördern die eigene Körpererfahrung

8. Natur – und Lebenswelt
u.a.

  • Die Kinder lernen einen achtsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen
  • Die Natur und Lebenswelt regt zum forschen und entdecken an, durch experimentieren wird ein naturwissenschaftliches Grundwissen erworben

9. Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz
u.a.

  • Durch biblische Geschichten lernen die Kinder das Leben und Wirken von Jesus kennen
  • Den Kindern werden Werte vermittelt

aus: Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder

Ein Tag in der Kindertagesstätte

Der Kindergarten beginnt um 8.00 Uhr. Die Kinder sollen nach Möglichkeit bis 8.30 Uhr in den Kindergarten gebracht werden.

Am Beginn steht die persönliche Begrüßung.

Die Erzieherin wendet sich jedem einzelnen Kind zu. Sie bemerkt, ob ein Kind fröhlich oder lustlos, aufgeschlossen oder gehemmt, mitteilsam oder wortkarg in den Kindergarten kommt.

Nachdem alle Kinder da sind, beginnt der Morgenkreis / Begrüßungskreis in der Gruppe.

Die Kinder nehmen sich als Gruppe wahr und erleben Gemeinschaft.

Hier wird besprochen, welche Angebote an diesem Tag für die Gruppe stattfinden.

Auch das Gebet vor dem Frühstück/ Essen hat hier seinen festen Platz.

Anschließend kann sich das Kind entscheiden was, wie lange und womit es spielen möchte. (Freispiel)

Hier stehen den Kindern die verschieden Bereiche in der Gruppe, wie Puppenwohnung, Bauteppich oder Maltisch zur Verfügung, ebenso wie verschiedene Spiele, Puzzle etc.

Das Kind wählt Spiel und Spielpartner, so können die Kinder allein oder in Gruppen vieles ausprobieren. Sie erleben Freude, lernen Rücksicht zu nehmen, abwarten zu können, Selbständigkeit und Eigeninitiative zu entwickeln etc.

In diese Zeit des Kindergartentages gehören auch die geplanten Aktivitäten, z.B. religionspädagogische Angebote, Bilderbuchbetrachtungen, Turnen, Basteln und Gestalten etc.

Diese Angebote werden nach den Bedürfnissen und Interessen der Kinder ausgewählt.

Während des Freispiels im Kindergarten findet auch das gleitende Essen statt.

Die Kinder haben die Möglichkeit in der Zeit von 8.30 – 10.30 den Zeitpunkt des Essens frei zu wählen. Dazu gehört: Kindergartentasche holen, Hände waschen, Essen und dann das Geschirr wieder abwaschen und den Tisch für das nächste Kind zu decken. In der Krippe wird gemeinsam gegessen. Hier schließt sich nach dem Frühstück die Wickelphase an.

Zum Ende des Freispiels räumen alle gemeinsam die Gruppe auf.

Der Kindergartentag endet mit dem Spiel draußen bzw. mit dem Stuhlkreis.

Hier werden gemeinsam Lieder gesungen, Geschichten vorgelesen, Fingerspiele gemacht, Themen, die zur Zeit in der Gruppe aktuell sind angesprochen und vertieft.

Wenn Sie gemeinsam mit ihrem Kind einen Kindergartentag erleben möchten, sind sie nach vorheriger Absprache mit den Erzieherinnen herzlich eingeladen.

Ein Tag in der Krippe

8.00 Uhr Ankommen + Freispiel

8.30 Uhr Morgenkreis (Singen, Fingerspiele, Kreisspiele, religiöse Einheiten – Gebet )

9.00 Uhr Frühstück Anschl. Freispiel- Angebote- Wickelphase)

12.00 Uhr 1.Abholphase
12.00 Uhr Mittagessen
13.00 Uhr 2. Abholphase
13.00 Uhr Ruhephase anschl. Freispiel
15.00 Uhr 3. Abholphase

Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder
es heutzutage tun. Denn wenn man genügend
spielt, solange man klein ist – dann trägt
man Schätze mit sich herum, aus denen
man später sein ganzes Leben lang
schöpfen kann. Dann weiß man, was es
heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu
haben, die einem Kraft gibt, wenn das
Leben schwer wird. Was auch geschieht,
was man auch erlebt, man hat diese Welt
in seinem Inneren, an die man sich halten kann.
Astrid Lindgren

Anregungen, Veränderungsvorschlägen, Wünschen sowie Kritik stehen wir offen gegenüber und versuchen, diese in unserer Arbeit aufzugreifen und umzusetzen. Wir wünschen uns, dass sich alle kleinen und großen Menschen hier bei uns in der Kindertagesstätte St. Katharina wohlfühlen und glücklich sind und hoffen auf eine stets gute Zusammenarbeit.

Team der Kindertagesstätte
St. Katharina